Reisebüro Hüller

Reiseberichte

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Bremen

Anreise

Nur 70 Minuten dauert der Flug von München nach Bremen (Lufthansa). Der Flughafen Bremen ist klein, weist aber eine sehr gute Infrastruktur auf (mit der Straßenbahn ins Zentrum 20 Minuten) und lädt mit seinen Geschäften und Cafés zum Verweilen ein.

Eine Alternative ist der Flughafen Hamburg (evtl. günstiger, da von Air Berlin angeflogen). Von dort aus dauert die Zugfahrt bis zum Hauptbahnhof Bremen 1 Stunde 50 Minuten.

Eine weitere Möglichkeit ist die Zuganreise. Diese dauert vom Chiemgau bis nach Bremen 7-8 Stunden.

Hoteltipp

Das InterCityHotel Bremen ist direkt am Hauptbahnhof, von wo aus man bequem zu Fuß ins historische Zentrum gelangt. Wenn Sie dort ein Zimmer buchen, ist die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb Bremens bereits im Preis inklusive.

Sehenswürdigkeiten

Vom Marktplatz in der Altstadt biegen Sie ab in die Böttcherstraße. Diese ca. 110 m lange Fußgängerpassage hat ihren Namen von den Böttchern, die einst hier ihre Fässer fertigten. Sie ist geprägt durch traditionelle Backsteinarchitektur und expressive Baukunst. In den Häusern befinden sich kleine Läden und Werkstätten.

In manchen Bremer Vierteln sind die Häuser eine architektonische Besonderheit. Die langen, zweigeschossigen Reihenhauszeilen sind meist mit einem Wintergarten oder einer Veranda versehen und geben der Stadt seit dem 19. Jahrhundert ein unverwechselbares Bild.

Seit 1951 stehen an der Westseite des Rathauses die wohl berühmtesten Tiere Bremens in Bronze gegossen: Die Bremer Stadtmusikanten. Nach dem Märchen der Gebrüder Grimm sollen Esel, Hund, Katze und Hahn auf dem Weg nach Bremen gesagt haben: „Etwas besseres als den Tod finden wir allemal". Und Bremen ist wahrhaftig besser als das!

Wer Ruhe und Erholung sucht, geht in den Bürgerpark. Dort finden Sie auf einer Gesamtfläche von über 200 ha lange Wanderwege, eine kleine Anlage mit Tieren, Minigolfplatz, Bootsverleih und vieles mehr.

Das Rathaus im Herzen der Stadt besteht aus einem neuen und einem alten Teil. Der alte Teil liegt auf der Seite des Marktplatzes und seine Räume werden für Veranstaltungen und Empfänge genutzt. In den mächtigen Kellergewölben befindet sich seit über 500 Jahren der Ratskeller, das „köstliche und angenehme Fundament" des Rathauses. Dort werden regionale und internationale Speisen sowie 650 Sorten deutscher Weine und Bier serviert.

Im Jahr 2004 wurde das Rathaus und der davor stehende Roland von der UNESCO zum „Welterbe der Menschheit" erklärt.

Der Roland ist das Wahrzeichen Bremens und der „guten Stube" der Stadt, des Marktplatzes. Die 1404 aus Stein gehauene Statue ist das Symbol der Bürger für Recht und Freiheit.

Das Universum Bremen liegt etwas außerhalb, ist aber auch nach einem längeren Spaziergang durch den Bürgerpark zu erreichen. Dort tauchen Sie ab in die Welt der Wissenschaft und erfahren etwas über die Entstehung des Weltalls und die Evolution. Auf 4.000 qm durchlaufen Sie die Stationen Mensch, Kosmos und Erde unter dem Motto „Hingehen – Staunen – Entdecken".

Ausflüge

Es lohnt sich ein Abstecher in Bremens Schwesterstadt Bremerhaven. Sie wurde gegründet, weil die Versandung der Weser dazu führte, dass größere Schiffe den Fluss nicht mehr bis Bremen befahren konnten. Deswegen brauchte die Stadt einen Hafen weiter flussabwärts Richtung Wesermündung. Bis heute gehört der Hafen nicht zu Bremerhaven, sondern zur Stadt Bremen.

Ein weiteres Ausflugsziel ist Helgoland, die einzige Hochseeinsel Deutschlands. Diese erreicht man auf dem Seeweg von Cuxhaven, Hamburg oder Wilhelmshaven. Die kleine Insel kann man gut bei einem Tagesausflug entdecken. Die Fahrt allein dauert 2,5 Stunden (einfache Strecke) und zwischen An- und Ablegen des Schiffes hat man zwei Stunden Zeit, sich die Insel anzuschauen.