Reisebüro Hüller

Reiseberichte

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Dresden – das Elbflorenz

Die Anreise nach Dresden vom Chiemgau aus geht am schnellsten mit dem Flugzeug und dauert von München aus nicht länger als eine Stunde. Vom Flughafen in die Stadt kommt man mit einer direkt verkehrenden S-Bahn in 20 Minuten.

Wenn man doch lieber den Zug nehmen möchte, ist die Fahrt mit 7-8 Stunden um einiges länger. Ich würde es nicht empfehlen, da man mind. zwei Mal umsteigen muss. Mit dem ICE kommen Sie bloß bis Nürnberg, sodass Sie ab dort noch 4,5 Stunden Regionalzug auf sich nehmen müssen. Andererseits würde eine Fahrt ohne ICE nur 46,- Euro kosten...

Vor Ort kann man das Ramada Resident Dresden empfehlen. Das 4 Sterne-Hotel liegt zwar etwas außerhalb im Stadtteil Laubegast, aber man ist mit der Straßenbahn (Haltstelle in direkter Nähe) in 25 Minuten in der Innenstadt. Dafür ist das Hotel bereits ab 36,- Euro pro Person/Nacht inkl. Frühstück buchbar.

Meine Empfehlung für die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Familientageskarte, die sich mit 8,50,- Euro auch schon für 2 Erwachsene lohnt.

Eine Möglichkeit, um einen ersten Eindruck von der Stadt zu bekommen, ist ein Rundgang. Dieser kann für 10 Euro(Dauer 1,5 Stunden) in der Tourist-Info gebucht werden und startet auch direkt dort.

 

Die historische Altstadt

Zum Pflichtprogramm eines jeden Dresden-Besuchs gehört natürlich der Zwinger. Diese Anlage aus Pavillons und Galerien mit einem wunderschönen Hof in der Mitte wurde im 18. Jahrhundert errichtet und nach den Zerstörungen des 2. Weltkriegs wieder aufgebaut. Sie beherbergt heute einige wichtige Museen.

Die Porzellansammlung ist die größte der Welt und ist im Glockenspielpavillon untergebracht. Dieser hat seinen Namen von dem Porzellan-Glockenspiel, das jede Viertelstunde Melodien von berühmten Komponisten intoniert. Sollte man nicht verpassen!

Außerdem gibt es noch den Mathematisch-Physikalischen Salon, die Rüstkammer und die Gemäldegalerie „Alte Meister".

Das Wahrzeichen Dresdens ist die Frauenkirche. Diese wurde im 18. Jahrhundert erbaut, aber leider durch den 2.Weltkrieg komplett zerstört. Am 15. Februar 1945 stürzte das Bauwerk aufgrund des vorangegangenen Feuersturms komplett in sich zusammen. 1993 begann man mit der Rekonstruktion unter Verwendung von Original-Steinen. Am 30. Oktober 2005 wurde die Kirche geweiht und seitdem kann sie wieder in voller Pracht bewundert werden. Im Innenraum steht das nach der Zerstörung geborgene Turmkreuz.

Am Residenzschloss kommt man bei jedem Spaziergang durch die Stadt vorbei. Es ist schon lohnenswert, es von außen zu betrachten oder einen Rundgang durch den Innenhof zu machen.

Auf der Außenfassade findet man den „Fürstenzug", eine Ahnengalerie der besonderen Art von 1876. Dort sind überlebensgroß die 35 Herrscher des Hauses Wettin versammelt.

Außerdem im Residenzschloss zu finden ist das Grüne Gewölbe, die Türckische Kammer, das Kupferstich-Kabinett und das Münzkabinett.

Zum Flanieren laden die Brühlschen Terrassen ein, auch „Balkon Europas" genannt. Vorbei am berühmten Altstadtpanorama, kann man den Ausblick über das Elbufer genießen.

Von hier aus starten auch die Elbrundfahrten. Sehr empfehlenswert, wenn man sich zwischendurch mal eine Pause gönnen möchte. Die meisten Touren führen an den Elbschlössern vorbei, die alle am Elbhang zwischen Stadtzentrum und der Elbbrücke "Blaues Wunder" gelegen sind.

Tipp: Kehren Sie in der Münzgasse ein oder holen Sie sich eine Bratwurst am Stand. In dieser Kneipenmeile zwischen Frauenkirche und Brühlscher Terrasse gibt es für jeden Geschmack das passende Restaurant. An warmen Abenden kann man wunderbar draußen sitzen, alles ist schön beleuchtet und man spürt ein bisschen mediterranes Flair.

 

Dresdner Neustadt

Für Männer sicher sehr interessant: Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr, das in einer ursprünglich größten Kasernenstadt Deutschlands untergebracht ist. Dort werden in chronologischer Reihenfolge Militärtechnik, Waffen, Uniformen ect. ausgestellt.

 

Stadtzentrum

Der Altmarkt ist der älteste Platz von Dresden. Seit 1434 ist hier jedes Jahr zur Weihnachtszeit der Striezelmarkt. Außerdem finden das ganze Jahr über regelmäßig verschiedene Wochen-, Herbst- und Frühjahrsmärkte statt.

Vom Altmarkt kommt man direkt in die Prager Straße, in der man gute Möglichkeiten zum Shoppen hat. Dort gibt es auch einige (Fastfood-)Restaurants und Kinos.

Sehr sehenswert und interessant ist das Deutsche Hygiene-Museum. Das 1912 zur „Volksaufklärung" gegründete Museum hat sich mittlerweile zum „Universalmuseum vom Menschen" gewandelt. Als ständige Ausstellung kann das „Abenteuer Mensch" bestaunt werden. Sonderausstellungen gibt es oft zusätzlich – nicht selten zu kontrovers diskutierten Fragen des Lebens (aktuell bis 12.10.2014: Das neue Deutschland – von Migration und Vielfalt). Eines der bekanntesten Ausstellungsstücke ist der „gläserne Mensch", ein Anschauungsmodell aus transparentem Kunststoff, in dem das Skelett, die Blutbahnen usw. zu sehen sind.

Seit 2001 gibt es die Gläserne Manufaktur. Dort lässt VW seinen Luxuswagen Phaeton montieren. Als Besucher kann man bei einer Führung teilnehmen und die verschiedenen Prozesse am Laufband beobachten. Wer sich selbst einen nagelneuen Phaeton gekauft hat, kann sich diesen dort abholen und sich gleichzeitig über VIP-Betreuung in der exklusiven Kundenlobby freuen.

Tipp: Am Altmarkt vorbei findet man viele Restaurants verschiedenster Preisklassen. Eine schicke, aber nicht abgehobene Adresse ist das „Rauschenbach Deli" in der Weißen Gasse. Dort kann man in moderner Atmosphäre große oder kleine Gerichte genießen oder sich zu einem gemütlichen Cocktail-Abend treffen.

Oder Sie gehen nach einem Shopping-Tag in der Prager Straße in das „Vapiano", das direkt am Anfang der Fußgängerzone liegt. Dort bekommen Sie frische Pasta, Pizza und Salate direkt vor Ihren Augen zubereitet.

Genießen Sie die Stadt, lassen Sie sich treiben! Sie werden sehen, dass allein schon das Bewundern der alten Bauwerke, die nach dem Krieg wiederaufgebaut wurden, faszinierend und schön ist.