Reisebüro Hüller

Reiseberichte

Persönliche Beratungsnummer:

Ihre persönliche Beratungsnummer erhalten Sie von uns per Telefon oder E-Mail.

Inforeise TUI Cruises „Mein Schiff" – Nördliche Antillen

15.-22.01.2010

Anreise nach La Romana, Dominikanische Republik

Nach über 10 Stunden Flug mit AirBerlin von München nach La Romana war das Aussteigen eine richtige Erleichterung. Und das auch noch bei konstanten 30 Grad im Januar – wie im Paradies!

TUI Cruises-Gäste dürfen exklusiv direkt vom Flugzeug in die Transferbusse steigen, mit denen man in 10 Minuten vom Flughafen zum Hafen gebracht wird. Dort sieht man sie endlich: die „Mein Schiff"! Am Check-In wird von jedem Gast ein Foto gemacht, dass auf der Bord-Karte gespeichert wird und dann geht's gleich weiter auf's Schiff. Die Koffer werden im Laufe des Abends separat vom Flughafen zum Schiff gebracht und vor jede Kabine gestellt.

MEIN SCHIFF

Das Schiff hat insgesamt 962 Kabinen. Die 225 Außenkabinen mit großem Fenster sind sehr geräumig (17 qm) und freundlich eingerichtet. Sie verfügen u.a. über einen Fernseher mit Flachbildschirm und eine Nespresso-Maschine. Für diese bekommt man pro Tag/Person eine Kapsel für z.B. den ersten Kaffee am Morgen in der Kabine geschenkt.

Des Weiteren gibt es Innenkabinen, Balkonkabinen, Verandakabinen, Familienkabinen, Junior Suiten und Suiten.

Im Buffet-Restaurant Anckelmannsplatz (im Reisepreis enthalten) kann man morgens, mittags, nachmittags und abends vorzüglich speisen. Ebenso im Reisepreis enthalten sind das Atlantik mit Service am Platz, das italienische Bistro La Vela und der Cliff 24 Grill auf dem Pooldeck. In der Wellness Bar La Vida Sana sind die Speisen teilweise inklusive. Im Anckelmannsplatz und Atlantik sind ausgewählte Tischgetränke inklusive.

Gegen Aufpreis kann man im Steakhouse Surf & Turf, im Richard's Feines Essen, in der Blaue Welt Bar Sushi, im GOSCH Sylt und in der Tapas y Mas Bar sein Essen genießen.

Die „Mein Schiff" hat 13 Bars & Lounges. Eine davon ist die TUI Bar, die in der Mitte des Schiffes liegt und in der man es sich bei einem leckeren Cocktail gemütlich machen kann.

1. Tag: Seetag

Um die lange Fahrt von La Romana nach Martinique zu schaffen, braucht es einen ganzen Tag auf See. Diesen kann man nutzen, um einen ersten Eindruck des Schiffes zu gewinnen.

Jeder Passagier ist verpflichtet, eine Seenotrettungsübung durchzuführen. Diese muss spätestens in den ersten 24 Stunden an Bord stattfinden. Da bietet sich der Tag auf See natürlich an. Dazu müssen sich alle Passagiere nach einem Signal zu ihrer Sammelstation begeben. Aber diese Prozedur wird lange vorher angekündigt und deshalb geht das Ganze recht schnell vorbei.

Wenn das geschafft ist, schnell eine Liege auf dem Pooldeck sichern und die Sonne genießen. Aber eincremen nicht vergessen! Die karibische Sonne hat's in sich! Hin und wieder eine Abkühlung im Pool oder Entspannung im Whirlpool, bevor man mittags im Cliff 24 Grill eine Kleinigkeit essen kann.

Nachdem man am Abend den Sonnenuntergang vom „Horizont"-Deck aus beobachtet hat, geht es zum Abendessen z.B. in's Atlantik.

Danach trifft man sich in einer der vielen Bars oder im Wii-Corner, um sich am virtuellen Bowling oder Tennis spielen zu testen. Natürlich kann man auch ins Theater gehen, in dem jeden Abend hochwertige Shows aufgeführt werden.

2. Tag: Martinique

Auf Martinique – der „Blumeninsel" – angekommen, genießt man erst einmal das Frühstück mit Ausblick auf die ganze Insel. Danach alles bereit machen für die Ausflüge:

Ich habe mich für „Martinique – zu Land und zu Wasser" entschieden. Start war in Fort-de-France, von wo aus wir mit einem Motorboot entlang der Küste bis nach St. Pierre gebracht wurden. Dort ging es mit einer kleinen Bimmelbahn zu einem Vulkanologischen Museum, da St. Pierre im Jahre 1902 durch einen Vulkanausbruch des Monte Pelée tragische Berühmtheit erlangte. Nachdem man auch den herrlichen Ausblick über das Meer genießen konnte, fuhren wir mit dem Bus zur Balata-Kirche, einer Nachbildung Sacre Coeurs in Paris.

Nach der Rückkehr auf's Schiff kann man den Nachmittag auf dem Sonnendeck genießen und sich auf den Themenabend im Buffet-Restaurant vorbereiten. Dort erwartet uns heute ein „Alpen Abend" mit Köstlichkeiten wie Spanferkel, Kaiserschmarrn und Käsespätzle.

3. Tag: Dominica

Am nächsten Tag erreicht die „Mein Schiff" Dominica. Dort geht es schon um 07:45 Uhr mit dem Ausflug „Emerald Pool und Wasserfall" los. Bei dieser Tour wird klar, warum die Insel auch die „Naturinsel" genannt wird. Die erste Station ist der Morne-Bruce-Aussichtspunkt, von wo aus man die „Mein Schiff" sehen kann, wie sie ruhig im Hafen liegt. In unserem Fall hat sich sogar ein Regenbogen darüber gezeigt, was für herrliche Fotos sorgte. Die Fahrt ging weiter durch einen Botanischen Garten. Eine der Sehenswürdigkeiten hier ist ein Bus, der 1979 von einem Baum fast vollständig zerquetscht wurde – Gott sei Dank ohne Insassen!

Jetzt geht die Fahrt zum lang erwarteten Emerald Pool weiter. Dieses Naturbecken, in das sich ein 12 m hoher Wasserfall ergießt, liegt mitten im Regenwald. Nach einem kurzen Spaziergang durch den Wald zurück zum Bus, werden wir auch schon zur nächsten Station gebracht, den Trafalgar-Wasserfällen. Auch diese sind erst nach einem kurzen Marsch durch den Regenwald zu erreichen und von einer Plattform aus kann man wunderbare Fotos machen.

Der heutige Ausflug ist gegen Mittag beendet und man kann sich schon auf das leckere Mittag- und Abendessen in einem der vielen Restaurants freuen.

4. Tag: St. Maarten

Um 7 Uhr legt die „Mein Schiff" in Philipsburg, dem Hafen von St. Maarten, an. Diese Insel ist in eine französische und eine niederländische Hälfte geteilt, jedoch ohne irgendwelche Grenzlinien oder Grenzkontrollen.

Der heutige Ausflug heißt „America's-Cup-Regatta" und findet auf original America's-Cup-Segelyachten statt. Nachdem wir in Tenderbooten vom Hafen zu den Yachten gebracht wurden, bekamen wir eine Sicherheitseinweisung und jeder wurde für eine Aufgabe auf dem Segelboot eingeteilt. Das Rennen dauerte 45 Minuten und wir wurden ganz knapp zweiter von drei Booten. Als wir wieder an Land waren, bekam jeder Teilnehmer der Regatta ein T-Shirt mit dem jeweiligen Bootsnamen und es wurde bei Rum- und Fruchtpunsch gefeiert.

Am Abend wartet nach dem Essen ein „Früchte-Buffet" auf dem Pooldeck, das mit aufwändig gearbeiteten Eisskulpturen dekoriert wurde.

5. Tag: Guadeloupe

Die nächste Insel ist Guadeloupe, die französische Perle in der Karibik. Um 8 Uhr startet der Ausflug „Botanischer Garten und Strand". Dafür geht es von Pointe-à-Pitre in den Norden von Basse-Terre. In der Nähe von Petit-Bourg liegt der Botanische Garten. Dort kann man eine beeindruckende Vielfalt an exotischen Pflanzen bewundern. Im Anschluss geht es an den Grand-Anse-Strand, an dem Zeit ist, sich in der Sonne zu entspannen.

Nach der Rückkunft zum Schiff steht der Nachmittag ganz im Zeichen weiterer Entspannung auf dem Pooldeck, bis am Abend die Spezialitäten des Mittelmeeres im Anckelmannsplatz warten.

6. Tag: Seetag

Der letzte Tag auf dem Schiff ist wieder ein Seetag, an dem man noch einmal die ganze Bandbreite der Angebote der „Mein Schiff" ausprobieren oder auch einfach nur faul am Pooldeck in der Sonne liegen kann.

7. Tag: Ankunft in La Romana, Dominikanische Republik, anschließend Heimreise

Bevor es mit dem Transferbus wieder Richtung Flughafen geht, muss man sich von den örtlichen Behörden der Dominikanischen Republik, die auf dem Schiff warten, noch einen Stempel in den Pass drücken lassen.

Der 10-stündige Heimflug ins kalte Deutschland ist nicht unbedingt erfreulich, aber dafür erinnert man sich an eine tolle Woche auf der „Mein Schiff" in der Karibik!