Reisebüro Hüller

Reiseberichte

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Urlaub in Österreich – Kärnten / Millstätter See

Kärnten ist das südlichste Bundesland von Österreich und grenzt direkt an Italien und Slowenien. Es ist eine beliebte Ferienregion für Wanderer, Familien, Erholungssuchende, Gourmets u.v.m.

Speziell um den Millstätter See gibt es einiges, das sich lohnt, entdeckt zu werden.

Zum Übernachten kann ich persönlich das Hotel Steindl in Millstatt empfehlen. Es liegt etwas erhöht in einem Vorort. Von dort aus führt direkt am See ein Weg ins Zentrum, für den man zu Fuß ca. 25 Minuten braucht.

Das Hotel hat 35 Zimmer und ist ein Familienbetrieb. Das merkt man auch sofort an der Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit der Gastgeber. Es kann ab 40,- Euro pro Person und Nacht gebucht werden. Halbpension plus ist immer dabei und beinhaltet Frühstück und Abendessen inkl. Getränke und zusätzlich noch Kaffee und Kuchen am Nachmittag. Das Abendessen ist sehr lecker und wird vom Hotelier persönlich serviert. Es ist ein 3-Gänge-Wahlmenü mit Salatbuffet. Des Weiteren umfasst das Angebot des Hauses ein Hallenbad, einen Außenpool und Sauna. Auch Parkplätze sind kostenlos und in großer Anzahl vorhanden.

Nun folgt ein kleiner Auszug aus den Ausflugszielen, die für jedermann und gerade für Familien sehr gut geeignet sind (die Entfernungsangaben beziehen sich auf die Strecke Hotel-Ausflugsziel):

Burg Sommeregg in Seeboden (10 km, April-Oktober)

Dieses Gebäude sieht bei der Anfahrt sehr verfallen und heruntergekommen aus. Aber ein Besuch lohnt sich!

In der Burg befindet sich Europas größtes Foltermuseum. Dort wird in Zusammenarbeit mit „amnesty international" die Entwicklung unseres Rechtssystems und dessen Strafvollzug dokumentiert. Lehrreich und unterhaltsam wird man in die Zeit unserer Vorfahren zurückversetzt und kann die 100 originalgetreuen Exponate begutachten.

Das mittelalterliche Burgrestaurant ein Stockwerk tiefer ist sehr zu empfehlen und bietet in einer tollen Atmosphäre preisgünstige Gerichte für jeden Geschmack.

Im August finden auf der Burg 3 Wochen lang Ritterspiele statt.

Porsche Automuseum in Gmünd (22 km, ganzjährig)

Da Ferdinand Porsche von 1944 bis 1950 in Kärnten gewirkt hat, wurde hier von einem Antiquitätenhändler 1982 das private Museum aufgebaut. In Gmünd wurde außerdem das erste Auto mit dem Namen „Porsche" gebaut.

Es werden erste Porsche-Konstruktionen, Porsche-Rennwagen und technische Raritäten gezeigt, die zusammen mit vielen Fotos und einem Video die Ausstellung sehr sehenswert machen. Highlight ist der einzige offizielle Polizei-Porsche, der 2006 in Österreich kurz zum Einsatz kam.

Den Ort selbst – Gmünd – kann man bei einem gemütlichen Spaziergang besichtigen. Es ist eine nette kleine Altstadt mit Kopfsteinpflaster und Toren zu jeder Seite. Der Porsche-Park hat einen sehr schön angelegten Spielplatz und bietet sich an, um sich eine kurze Pause zu gönnen.

Abenteuer Affenberg in Landskron (38 km, April-Oktober)

Hier können Sie nicht nur beobachten! Nein, Sie sind sogar mittendrin und hautnah im Lebensraum von 145 Japanmakaken. Diese wurden 1996 in kleiner Stückzahl aus Japan eingeführt und leben seitdem in diesem Waldstück. Dieses ist zwar großräumig umzäunt, aber die Tiere werden weder medizinisch betreut (nur im äußersten Notfall), noch haben die Affen sonstigen Menschenkontakt. Einzig um den Wald und seine Flora und Fauna zu erhalten, bekommen sie jeden Tag Futter zugeteilt. Sie leben also ein Leben fast wie in freier Wildbahn. Und dieses Territorium kann man nur im Rahmen einer 45-minütigen Führung begehen. Dabei kann es passieren, dass die Affen zwischen den Besuchern herumlaufen. Aber es ist ganz wichtig, sie auf keinen Fall zu berühren und ihnen nicht in die Augen zu starren. Das sehen sie als Kampfansage an und werden sehr aggressiv. Einzig der Guide, der durch den Wald führt, hat näheren Kontakt zu den Tieren und wirft ihnen von Zeit zu Zeit Apfelstückchen zu, während er den Besuchern Erklärungen gibt.

Es ist wirklich eine sehr interessante Erfahrung, frei im Lebensraum solcher Tiere herum geführt zu werden.

Keltenwelt in Frög-Rosegg (66 km, April-Oktober)

Dieses Freilichtmuseum bietet allen Geschichtsbegeisterten Einblicke in längst vergangene Zeiten. Vor 3.000 Jahren wurden hier Menschen unter riesigen Grabhügeln beigesetzt. Als Grabbeigabe dienten Schmuck und Waffen. Diese Gräber hat man entdeckt und daraus ein Museum gemacht, das mit viel Liebe zum Detail auch den jüngsten Besuchern gefallen wird.

Bei der Rückfahrt ins Hotel lohnt es sich, einen kleinen Abstecher nach Villach zu machen. Dort bietet sich dem Besucher eine nette Altstadt oder ein Spazierweg am Fluss Drau entlang.

Rund um den Millstätter See gibt es noch so viel mehr zu entdecken, z.B. Bonsai-Museum, Reptilienzoo, Minimundus („In einem Tag um die Welt" mit 150 Miniaturmodellen von berühmten Bauwerken aus vielen Ländern), verschiedene Burgen, Österreichs größte Modelleisenbahn, Wildpark usw.

Also lohnt sich auf jeden Fall eine zweite (oder dritte oder vierte...) Reise nach Kärnten!