Reisebüro Hüller

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Ein Wochenende in Paris

Anreise

In Paris gibt es zwei internationale Flughäfen. Von München wird nonstop (Lufthansa oder Air France) nur der größere Charles de Gaulle Airport angeflogen. Die Flugzeit beträgt ca. 1,5 Stunden.

Tipp: Ein preiswerter Wochenendausflug wird es, wenn man am Samstag einen der ersten Flüge von München nach Paris nimmt (Ankunft ca. 9 Uhr). Sonntags fliegt man um ca. 20:30 Uhr zurück und hat somit zwei ganze Tage, um Paris zu erkunden, braucht aber nur eine Übernachtung.

Vom Flughafen ins Zentrum fährt man am günstigsten mit dem Zug. Die Fahrt dauert ca. 35 Minuten.

Für die Fahrten in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist es empfehlenswert, eine Paris Visite Karte zu kaufen. Diese kostet für zwei Tage in den Zonen 1-6 (einschließlich Flughafen) ca. 30 Euro. Sie brauchen sich während Ihres Aufenthaltes nicht um Fahrkarten für die Metro kümmern und können zudem auch noch viele Vorteile genießen, zum Beispiel Ermäßigung auf verschiedene Eintritte und Seine-Fahrten.

Gut zu wissen: Junge Leute bis 25 Jahre können in Paris viele Sehenswürdigkeiten kostenfrei besichtigen.

Hoteltipp

Das Hotel Le Dauphin liegt etwas außerhalb von Paris und ist vom Flughafen mit dem Zug in einer Stunde zu erreichen (einmal umsteigen). Es ist ein kleines gemütliches Hotel mit 37 Zimmern im Geschäftsviertel La Défense. Eine Metro-Station liegt ca. 700 m entfernt. Von dort dauert die Fahrt zu den Sehenswürdigkeiten ca. 15-20 Minuten.

Sehenswürdigkeiten

Wenn Sie Paris hören, denken Sie nicht auch sofort an den Eiffelturm? Natürlich muss dieser bei einem Besuch in dieser Stadt besichtigt werden!

Es gibt drei Stockwerke. Die ersten zwei können Sie zu Fuß oder mit dem Aufzug erklimmen, zur dritten Plattform führt nur noch der Aufzug. Mit dem Lift zum Obergeschoss kostet der Eintritt ca. 13 Euro, per Treppe zum zweiten Stock zahlen Sie ca. 5 Euro (Ermäßigungen für Jugendliche bis 24 Jahre!).

Tipp: Bestellen Sie Ihre Eintrittskarten im Voraus, dann ersparen Sie sich die langen Warteschlangen an den Kassen. Schauen Sie doch mal bei Dunkelheit zum Eiffelturm. Jede volle Stunde leuchtet und glitzert er für 5 Minuten.

Neben dem Eiffelturm gibt es in Paris natürlich noch viel mehr zu besichtigen. Nachfolgend eine kleine Auswahl an Sehenswürdigkeiten:

Der Invalidendom ist eine kirchenarchitektonische Meisterleistung aus dem 17. Jahrhundert. Im Inneren befindet sich die letzte Ruhestätte Napoleons.

Die wahrscheinlich berühmteste Kirche von Paris ist Notre-Dame. Das Gebäude (Bau 1163-1345) war jahrelang nicht nur Kirche, sondern auch Ratssaal, Laienschauspielbühne und Schauplatz üppiger Bankette. Erst als die Kirche Hauptschauplatz des Romans „Der Glöckner von Notre-Dame" (Victor Hugo, 1831) war, wurde das Gebäude unter Beachtung der ursprünglichen Formen gänzlich restauriert. Im Innenraum fallen sofort die großen farbigen Glasfenster auf, von denen die Rosette an der Fassade besonders bekannt ist. Wenn man auf einen der beiden Türme steigt (402 Stufen) hat man einen wunderschönen Blick auf das Zentrum von Paris.

Das Panthéon wurde um 1750 ursprünglich als Kirche in Auftrag gegeben. Diesen Zweck erfüllte das Gebäude allerdings nie, da zur Vollendung das Geld fehlte. Schließlich wurden alle christlichen Symbole entfernt, um es in ein Mausoleum für große französische Persönlichkeiten zu verwandeln. Jetzt ist dort die letzte Ruhestätte u.a. von Voltaire, Rousseau, Victor Hugo und dem Erfinder der Blindenschrift Braille. 1995 wurde als erste Frau Marie Curie hierher umgebettet. Innen ist das Bauwerk sehr schlicht mit vielen Säulen und Skulpturen, was seinem Zweck aber völlig angemessen ist.

Der Arc de Triomphe beschließt die Prachtstraße Champs-Élysées. Napoleon I. ließ den Triumphbogen eigentlich als Denkmal für seine militärischen Siege bauen. Allerdings wurde das Bauwerk erst 15 Jahre nach seinem Tod fertig gestellt (1836). Auf die Aussichtsterrasse führen 282 Stufen. Der Aufstieg lohnt sich! Man überschaut die gesamte Champs-Élysées und die zwölf Alleen, die sternförmig vom Triumphbogen ausgehen.

Auf dem Place de la Concorde steht der berühmte Obelisk, der 1833 als Geschenk aus Ägypten kam (original aus dem Ramses-Tempel in Luxor). Hier wurde 1793 Ludwig XVI. durch die Guillotine hingerichtet. In den zwei darauf folgenden Jahren fanden dort u.a. noch Marie-Antoinette, Danton und Robespierre den Tod.

Nach vielen Stufen erreichen Sie die berühmte Basilika Sacré-Coeur. Ihr orientalisches Erscheinungsbild kommt besonders in der Morgen- und Abenddämmerung zur Geltung. Man kann die Kuppel besteigen und ist dann auf dem (nach dem Eiffelturm) zweithöchsten Aussichtspunkt von Paris.

Tipp: Wenn Ihnen die Stufen zu beschwerlich sind, können Sie die kleine Seilbahn nehmen, die direkt neben der Treppe den Hügel hinauf führt.

Achtung: Auf den Stufen vor der Kirche sind viele Verkäufer, die kleine Souvenirs von schlechter Qualität und zu überteuerten Preisen anbieten.

Machen Sie eine Bootsfahrt auf der Seine! Vom Eiffelturm aus kommen Sie bei der 1-stündigen Fahrt an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei. Dabei erhalten Sie über Kopfhörer Informationen auf Deutsch.

Besuchen Sie Paris und lassen Sie sich durch die Metropole treiben. Sie werden die französische Lebensart spüren und sich in eine andere Welt versetzt fühlen.